Über mich

Ausbildung und Tätigkeiten
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Psychoanalytiker und Psychotherapeut
in Ausbildung unter Supervsion

Studium der Psychotherapiewissenschaft

Sigmund Freud Privatuniversität

Studium der Philosophie

Universität Wien

Als Psychotherapeut kann es von Vorteil sein, sich ein breites Bild über die unterschiedlichen Methoden zur Behandlung psychischer und psychosomatischer Beschwerden und Symptome erarbeitet zu haben. Dies war ein wesentlicher Grund für mich, an der Sigmund Freud Privatuniversität zu studieren. Im Studium der Psychotherapiewissenschaft wird über den aktuellen Stand der Forschung, die Methodik der Forschung und den bestehenden wissenschaftlichen Diskurs gelehrt. Inhalte aus den Bereichen der Psychologie, Neurologie, Sozialpsychologie sowie der verschiedenen Psychotherapiemethoden sind integraler Bestandteil der Lehre.

Bei der Ausbildung zum Psychotherapeuten war für mich die Psychoanalyse die erste Wahl. Diese kann gegliedert werden in drei Teile: Theorie, Praxis und Supervision. Die Seminare behandeln die Theorie der Psychoanalyse in ihrer Entwicklung, die sich seit dem Erfinder der Analyse, Sigmund Freud, nun über ein Jahrhundert über den Globus verteilt hat und somit einen Fundus an Wissen und Erfahrung darstellt.

In der Selbsterfahrung konnte ich die Methode an mir selbst neu kennenlernen und dabei über einen langen Zeitraum die eigenen psychischen Strukturen erkunden und bearbeiten. Dies war auch Voraussetzung, um die praktische Arbeit beginnen zu können. Die Praxis wiederum wird in anonymisierter Form mit KollegInnen und vor allem LehranalytikerInnen während der Supervision besprochen und reflektiert. Alle drei Teile sollen sich gegenseitig ergänzen, verbinden und bereichern.

Meine intensive Beschäftigung mit der Theorie der Psychoanalyse hat aber bereits während meines Philosophiestudiums an der Universität Wien begonnen. Durch die Möglichkeit einer freien Gestaltung des Studiums konnte ich mich in jenen Bereichen bilden, welche ich als grundlegend für ein Verständnis des Menschen, in seinem Denken, Fühlen und Handeln erachte. Das Verhältnis von Philosophie und Psychoanalyse war geschichtlich von einer kreativen fruchtbaren Auseinandersetzung geprägt, die mein Interesse auch leitet und fördert.

Neben dem Studium und der Ausbildung sind ebenso Seminare, Kongresse, Tagungen und Fachlektüre für mich unerlässlich, einerseits um den Austausch mit KollegInnen zu finden und andererseits, um mein Wissen und meine Fähigkeiten zu erneuern.

Ebenso hatte ich die Möglichkeit, meine praktischen Kenntnisse in diesem Fachbereich während zahlreicher Praktika und Tätigkeiten, z.B. in der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des AKH Wien, in der Kinder- und Jugendambulanz sowie an der Erwachsenenambulanz der Sigmund Freud Privatuniversität, zu vertiefen. Beruflich konnte ich zusätzlich in den Jahren beim Verein LoK (Leben ohne Krankenhaus) viele Erfahrungen sammeln und die persönliche Entwicklung der KlientInnen begleiten.